Garten entwerfen in acht Schritten

8. Juli 2015 | Kategorie: Gartenentwurf

Wünsche zusammen tragen und eine Liste mit den eigenen Ansprüchen schreiben – das sind die ersten Schritte zu einem guten Gartenentwurf. Wie es weiter geht, lesen Sie hier.

Schritt 1 – Wünsche zusammentragen

Besprechen Sie mit allen Gartenbenutzern, was sie sich für den Garten wünschen und was auf keinen Fall fehlen darf.

Welche Funktion soll der Garten erfüllen? Sitzen Sie gern draußen im Garten, vielleicht auch wenn es etwas kühler ist, dann sollten Sie vielleicht eine Terrasse mit einem offenen Kamin einplanen. Sehen Sie gern die Kinder im Garten spielen, dann schaffen Sie Platz für Spielgeräte, usw.

Die Wünsche zusammenzutragen ist die Basis jeden guten Gartenentwurfs. Wenn alle Gartennutzer Ihre Wünsche genannt haben, dann beginnt Schritt 2 – die Inspiration.

Schritt 2 – Inspirationen sammeln

Sie haben bestimmt schon eine Idee im Kopf, wie Ihr Garten aussehen soll. Diese basiert aber oft nur auf den Gärten, die Sie unterwegs in der direkten Umgebung entdecken. Das ist nicht verkehrt, aber um einen einzigartigen Garten zu erschaffen, ist es sinnvoll, Schaugärten und Gartenmessen zu besuchen.

Auch bei einem Spaziergang in Ihrem Wohnort können Sie sich Inspiration holen. Manchmal trifft man auf überraschende Dinge. Aber passen Sie auf, dass Sie nicht Ihre Nachbarn nachahmen.

Vergessen Sie nicht, sich die Bepflanzung genau anzuschauen. Blumen und Pflanzen bilden die Ausstattung Ihres Gartens und müssen zum Entwurf passen. Als Beispiel:

„Eine große Eiche passt nicht in einen kleinen Garten - bestimmt nicht, wenn Sie viel Sonne haben möchten.“

Wenn Sie finden, dass Sie genug gesehen haben, ist es für die weitere Planung hilfreich, ein Moodboard zu erstellen. Das ist eine Art Collage, in der Sie alles, was Sie auf Ihren Inspirationsbesuchen gesehen haben und von dem Sie das Gefühl haben, dass es in Ihren Garten gehört, zusammentragen.

In den weiteren Schritten können Sie die Ideen aus dem Moodboard nacheinander in den Entwurf einarbeiten. Sie werden sehen, dass manche Ideen vielleicht nicht zusammen passen oder dass Sie sich zwischen mehreren Ideen entscheiden müssen.

Schritt 3 – Sonne und Schatten

Sonne und Schatten spielen eine wichtige Rolle beim Entwurf des Gartens. Wenn Sie gern früh morgens im Garten frühstücken oder aber abends noch lange im Garten sitzen möchten, dann sollten Sie den Ort für die Terrasse gut planen.

„Sorgen Sie dafür, dass Sie immer ein Plätzchen im Schatten haben, um im Sommer schön kühl sitzen zu können.“

Nicht nur die Lage der Terrasse ist wichtig, auch die Lage der Blumenbeete. Viele Pflanzen haben spezielle Bedürfnisse nach Sonne oder Schatten. Nur wenn Sie richtig gepflanzt werden, können Sie sich optimal entwickeln.

Schauen Sie sich die Pflanzen auf dem Moodboard und ihre Bedürfnisse gut an, damit Sie nicht nachher feststellen müssen, dass Ihre Lieblingspflanze keinen perfekten Platz im Garten hat.

Schritt 4 – Den Entwurf skizzieren

Ein guter Gartenentwurf basiert immer auf einigen festen Daten. Wenn Sie anfangen, Ihren Entwurf zu zeichnen, sollten Sie diese Regeln im Kopf haben.

Die wichtigsten Maße:

                Terrasse: min. 3,60 x 3,60 m

                Wege: min. 1 m breit

                Trittsteine: max. 0,40 m auseinander

                Pergola: min. 2 m hoch

Bevor Sie wirklich anfangen zu zeichnen, sollten Sie Ihren Garten ausmessen. Dazu gehören Länge und Breite des Gartens, sowie Ausgänge wie Tore oder Gartentüren, sowie die Lage des Gartenhauses. Wenn Sie verschiedene Zäune oder Mauern im Garten haben, sollten Sie diese ebenfalls mit aufnehmen, sodass sie exakt im Gartenentwurf integriert werden können.

 

Schritt 5 – Grenzen bestimmen

Es gibt viele Möglichkeiten für eine Gartenbegrenzung, zum Beispiel hölzerne Zaunelemente, Gabionen, oder natürliche Materialien wie Weidezäune, Hecken und Kletterpflanzen.

Mit dem Gartenplaner können Sie diese Elemente einfügen. Weiterhin kann eine Pergola sinnvoll sein, besonders wenn Nachbarn Ihren Garten einsehen können. Im Zeichenprogramm können Sie mit der Höhe der Gartenbegrenzung spielen, wenn Sie Ihren Account zur Plus Mitgliedschaft upgraden.

 

Schritt 6 – Der Gartenentwurf

Früher musste man den Garten noch auf kariertem Papier zeichnen, heutzutage können Sie das ganz einfach mit dem Gartenplaner von GestaltedeinenGarten.

Behalten Sie dabei immer Ihr Moodboard im Hinterkopf, damit Sie nicht Ihre Inspiration aus den Augen verlieren.

Am besten folgen Sie dieser Reihenfolge:

  1. Starten Sie damit, die Form und Größe Ihres Gartengrundstücks zu zeichnen.
  2. Als nächstes Zeichnen Sie das Wohnhaus ein, damit Sie einen Bezugspunkt haben.
  3. Zeichnen Sie feste Elemente wie Tore, Teich, Bäume und das Gartenhaus.
  4. Nun beginnt das kreative Entwerfen! Zeichnen Sie Grenzen im Garten ein.
  5. Planen Sie Wege.
  6. Bestimmen Sie die Lage der Terrasse.
  7. Zeichnen Sie Blumenbeete und Rasenflächen.
  8. Als letztes platzieren Sie hohe Elemente, die den Raum begrenzen, wie Gabionen, neue Bäume und Hecken.

Schritt 7 – Bedienungserklärung zum Gartenplaner von GestaltedeinenGarten

Mit dem Zeichenprogramm von GestaltedeinenGarten entwerfen Sie ganz einfach Ihren Garten. Sie müssen dafür nichts downloaden oder installieren!

Über die Homepage www.gestaltedeinengarten.de kommen Sie direkt zum Gartenplaner. Als erstes können Sie die Größe und Form des Grundstücks festlegen. In der Produktbibliothek an der linken Seite können Sie Produkte wie Terrassen, Sträucher und Zäune auswählen.

Schauen Sie sich die Videoanleitung an >

 

Schritt 8 – Entwurfstipps

Folgende extra Entwurfstipps können beim Zeichnen des Gartenentwurfs hilfreich sein:

  • Legen Sie Klinker längs und nicht quer in Richtung des Gartenweges, so erhalten Sie mehr Tiefe insbesondere in kleinen Gärten.
  • Ein Verhältnis von 2/3 Grün und 1/3 befestigten Flächen ist optimal.
  • Ein Garten wirkt größer, wenn die Bepflanzung langsam übergeht in Grünflächen.
  • Arbeiten Sie mit unterschiedlichen Höhen, ein ganz ebener Garten wird schnell langweilig.
  • Wählen Sie mindestens zwei unterschiedliche Gartenabgrenzungen, das verhindert ein zu monotones Bild.
  • Sorgen Sie für Abwechslung in der Bepflanzung, auch im Herbst und Winter kann die Bepflanzung eines Beets toll aussehen.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Gartengestaltung!