Terrassen - ein Wohnzimmer im Garten

8. Juni 2015 | Kategorie: Gartenentwurf , Sonne/Schatten , Pflasterung

Die Terrasse –ein Platz um zu entspannen, von morgens, wenn die Sonne aufgeht, bis abends beim Grillen. Umso wichtiger, dass beim Planen auf den richtigen Platz für die Terrasse geachtet wird. In diesem Beitrag über das Anlegen von Terrassen finden Sie Tipps & Tricks, um Ihr perfektes „Zimmer im Garten“ zu erschaffen.

Die Terrasse planen – Der erste Schritt

Zuerst sollten Sie einen Entwurf für die Terrasse machen und überlegen, welches der beste Platz ist, der zu Ihren Bedürfnissen passt.

» Meiden Sie Bäume, denn unter Bäumen ist die Feuchtigkeit höher, wodurch es zu Algenwachstum auf der Terrasse und dann zu Glattheit kommen kann.

» Praktisch ist ein Durchgang zur Küche, sodass Sie bei Festen oder beim Grillen alles in der Nähe haben, was Sie brauchen.

» Berücksichtigen Sie beim Anlegen der Terrasse eventuelle elektrische Geräte, die Sie einmal verwenden möchten. Wer zum Beispiel draußen einen Raclettegrill anschließen möchte, sollte eine Steckdose in der Nähe des Gartentisches einplanen. Im Nachhinein Strom zu verlegen ist nicht so einfach.

» Bedenken Sie auch, wie Sie Schatten auf der Terrasse kreieren können, z. B. mit einem Sonnensegel oder strategisch gesetzter Bepflanzung.

» Praktisch zu wissen – die Lage der Terrasse:

  • Nach Nordosten gerichtet: Morgens und abends Sonne, ab nachmittags Schatten 
  • Nach Südwesten gerichtet: Sonne ab Mittag bis spät am Abend 
  • Nach Süden gerichtet: Die beste Lage für die meisten Sonnenstunden, von morgens bis zum späten Abend

 

Die richtige Terrassengröße

 

Eine Terrasse muss groß genug sein, um Familie und Freunden Platz zu bieten. Nichts ist so ärgerlich, wie mit dem Stuhl halb im Boden und halb auf der Terrasse zu sitzen. Lassen Sie auch in einem kleinen Garten Ihre Terrasse ein Teil des Gartens sein, um ausreichend Raum zu schaffen. Mit etwas Geschick können Sie das Auge täuschen und den Garten oder die Terrasse größer wirken lassen als sie sind.

Die optimale Terrassengröße ist für jeden anders, aber die Tiefe sollte mindestens 3,60 m betragen, damit ein Gartentisch mit Stühlen gut darauf passt. Wenn Sie für 4-6 Personen ausreichend Platz haben möchten, sollten Sie 20-25 Quadratmeter für die Terrasse planen.

 

Das beste Material: Beton oder Naturstein, Holz oder Verbundwerkstoff? 

Naturstein

Jahrelange geologische Entwicklungen in der Erdkruste haben eine fantastische Befestigung für die Terrasse hervorgebracht: Naturstein. Naturstein ist ein Sammelname für tausende Sorten, die auf der ganzen Welt gewonnen werden. Jedes Stück Naturstein ist einzigartig und das gibt der Terrasse eine stilvolle Ausstrahlung und ein mediterranes Flair. Naturstein ist extrem frostbeständig durch die natürliche hohe Dichte. Er sollte genau wie Betonstein sehr eben verlegt werden, damit man gut darüber laufen kann.

Beton
Betonstein fasziniert durch die endlosen Möglichkeiten, die man damit hat. Die große Vielfalt an Formaten, verschiedenen Oberflächen und Verlegemöglichkeiten (Verbände) machen es möglich, genau das zu kreieren, was Sie suchen. Betonstein ist einfach in der Pflege und extrem gut für hohe Beanspruchung geeignet da abriebfest.

(Keramische) Fliesen 
(Keramische) Fliesen sind als Wand- und Bodenbedeckung im Haus bekannt, aber sie können auch draußen eingesetzt werden. Durch die extrem harte Oberfläche können Schmutz und Feuchtigkeit nicht in die Fliese eindringen, so bleibt das Aussehen der Fliese erhalten. Das Auslegen der Fliesen sollte von einem Fachmann übernommen werden, da der Untergrund sehr exakt angelegt werden muss. So muss verhindert werden, dass die Fliesen im Winter durch Frost im Untergrund brechen.

Backstein 
Backstein oder Klinker geben der Terrasse eine nostalgische und rustikale Ausstrahlung. Sie sind vor allem auf kleinen Terrassen eine gute Alternative zu großformatigen Fliesen oder Steinen. Auch die Verarbeitung von Backstein oder Klinker auf der Terrasse ist relativ einfach und durch die Robustheit ist sie leicht zu pflegen. Nichtsdestotrotz kann zwischen den vielen Fugen Moos und Unkraut wachsen.

Verbundwerkstoff (wpc)
Wood plastic composites (wpc), ein Verbund aus Holzfasern und Kunststoff, auch Kompositwerkstoff genannt, besteht meist aus etwa 70 % Holz und 30 % Kunststoff. Es sieht aus wie Echtholz, ist aber UV- und witterungsbeständig, sowie sehr beständig gegen Feuchtigkeit. Außerdem fühlt es sich sehr fein unter den Füßen an, wenn man barfuß darauf läuft, da es nicht reißt und splittert, dabei aber trotzdem nicht rutschig ist. Durch die Witterungsbeständigkeit und Nachhaltigkeit werden Sie jahrelang Freude an dieser Terrasse haben. Hinzu kommt, dass das Material einfach zu verlegen ist.

Holz
Eine Echtholz-Terrasse strahlt Wärme und Natürlichkeit aus. An warmen Tagen fühlt sich das Holz angenehm unter den Füßen an, da es sich im Gegensatz zu anderen Materialien nicht so stark aufwärmt. Der Nachteil von Holz ist die Gefahr von Glattheit bei nasser Witterung, außerdem ist Holz nicht formbeständig (es „arbeitet“). Exotische Holzsorten wie Bangkirai sind beständiger als einheimische Sorten und somit weniger pflegeintensiv.

 

Haben Sie sich schon entschieden?

Zeichnen Sie dann hier Ihre Terrasse und verknüpfen Sie das ausgewählte Produkt mit Ihrem Entwurf.